Preview National Championship Game: Alabama vs. Clemson IV

 

National Championship Game: #1 Alabama Crimson Tide (14-0) vs. #2 Clemson Tigers (14-0)
(in Santa Clara; 02:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit)

Die College Football-Saison endet mit einem Finale, das viele Fans und Analysten bereits im Sommer prognostizierten: Alabama gegen Clemson, Teil 4. Nick Saban gegen Dabo Swinney, Teil 4. Es besteht kaum ein Zweifel, dass Tide und Tigers die beiden (sogar mit einigem Abstand) besten Teams der abgelaufenen Saison sind: keine Niederlage, bis auf einszwei Spiele kaum Probleme mit den jeweiligen Kontrahenten, fast durchweg dominante Performances. Auch nach den S&P+ Daten treffen heute eindeutig die Top-Teams 2018/19 aufeinander.
Alabama vs. Clemson hat sich zu einer der größten rein sportlichen Rivalitäten im gesamten Football gemausert. Drei Male trafen die beiden Powerhouses in den letzten drei Playoffs aufeinander. Die ersten beiden Duelle waren spektakulär und dramatisch, wenngleich nicht immer hochklassig (letzteres sehen einige sicherlich anders). Im National Championship Game der Saison 2015/16 gaben Alabamas TE O.J. Howard und ein ungewöhnlich riskanter Onside-Kick von HC Nick Saban bei Gleichstand im vierten Viertel den Ausschlag:

Clemson gelang die Revanche im National Championship Game der folgenden Saison. Im Gedächtnis bleiben eine spektakuläre Leistung von Clemsons QB Deshaun Watson inklusive des entscheidenden TD-Passes (oder: Pick Plays, je nach Perspektive) auf WR Hunter Renfrow Sekunden vor Schluss:

Im letztjährigen Halbfinale, dem Sugar Bowl, kam es zur dritten Auflage. Dieses Mal dominierte die Tide Defense die Tigers Offense um QB Kelly Bryant. Es war das Spiel des Da’Ron Payne:

Nun also der vierte Teil. Man muss ein wenig aufpassen, nicht zu sehr dem Recency Bias zu unterliegen, aber rein vom Talentlevel könnte das kommende Matchup das bislang beste sein – was nicht unbedingt heißt, dass es auch das spannendste werden muss. Tua gegen Lawrence ist allerdings definitiv das hochklassigste QB-Duell (möglicherweise sogar aller bisherigen Championship Games), und es könnte uns in der nächsten Saison gleich noch einmal blühen.

Vorab:

Ich werde in diesem Rahmen darauf verzichten, noch einmal die beiden Teams, ihre Stars und deren Statistiken aufzulisten. Ein weiteres Mal auszuführen, dass Tua Tagovailoa ein großartiger Quarterback und Clelin Ferrell ein großartiger DE ist, erscheint mir ein wenig überflüssig. Wer sich noch einmal über die einzelnen Spieler informieren will, der findet eine relativ ausführliche Analyse in der Vorschau zu den beiden Halbfinals:

Preview Playoff Semifinals

Während der regulären Saison habe ich die beiden Teams ebenfalls mehrfach vorgestellt und mich dabei teilweise auf einzelne Mannschaftsteile konzentriert. Zwei Links von vielen (bei weiterem Interesse wie üblich die Suchfunktion benutzen):

Alabama vs. LSU

Clemson vs. NC State

Hier werde ich im Folgenden ein wenig tiefer in die Taktik eintauchen und ein paar Kniffe der beiden Teams vorstellen. Der Fokus soll insbesondere auf den beiden Defenses liegen. Interessanterweise waren die ersten beiden Matchups zwischen Alabama und Clemson ja halbe Shootouts, obwohl gerade die Tide Defense zuvor als beinahe übermächtig wahrgenommen wurde.

Zunächst ein kurzer Rückblick auf die Halbfinals:

Clemson tat sich gegen Notre Dame im ersten Viertel insbesondere in der Offensive ein wenig schwer, gewann dann aber letztlich vollkommen problemlos mit 30-3. Irish DC Clark Lea entschied sich für eine aggressive Herangehensweise (anders, als ich es im Preview erwartet hatte): Aggressives Gap Filling an der Line und einige Run Blitzes von den LBs Te’von Coney und Drue Tranquill sowie SS Alohi Gilman führten dazu, dass RB Travis Etienne schwer in Gang kam. In der Pass Defense war es eine Mischung aus Risiko und Contain: Die Edges verhinderten, dass QB Trevor Lawrence sich horizontal aus der Pocket bewegen konnte, dazu Pressure und aggressive Zone Coverage, die die Flat Passes erschwerte. Knackpunkt war sicherlich die Verletzung von Top-CB Julian Love. Dessen Backups hatten mit den großen WRs Justyn Ross und Tee Higgins am Perimeter einige Probleme, zu allem Überfluss lief QB Trevor Lawrence richtig heiß und bewies sein überragendes Armtalent. Wie souverän er im ersten College-Jahr die richtige Entscheidung trifft und echte Darts in kleine Fenster versenkt, ist schon der absolute Wahnsinn. Clemsons HC Dabo Swinney gelang es dabei immer wieder, gute Matchups zu kreieren: So bekamen die Tigers den exzellenten quicken Route Runner Hunter Renfrow und den ultraathletischen, großen und schnellen Ross im Slot ins eins-gegen-eins gegen den (zudem noch angeschlagenen) S Gilman, der seine Stärken in ganz anderen Bereichen als in Man Coverage hat. Minimale Verzögerung und das Ding ist durch:

Backbreaker dann der spektakuläre TD zum 23-3 von Tee Higgins gegen Loves Backup Donte Vaughn Sekunden vor der Pause (wobei das keinesfalls schlecht verteidigt war):

Love kehrte nach der Halbzeit zwar noch einmal zurück, doch da war bereits alles entschieden. Die superbe Defense erstickte – wie in beinahe jedem Spiel – das gegnerische Laufspiel von QB Ian Book und RB Dexter Williams (insgesamt 2,5 Yards pro Lauf). Die 4-man Front der Tigers dominierte auch ohne den gesperrten NT Dexter Lawrence gegen den Lauf und im Passrush, die Top Backups DT Albert Huggins (nun in einer Starterrolle) und Fr. DE Xavier Thomas (aus meiner Sicht ein kommender Star) mit mehreren gute Plays. Die CBs spielten aggressiv und physisch gegen die großen Irish WRs, und für deren gefährlichen TE Alize Mack wurden kreative Coverage-Elemente gecallt (die oftmals den OLB Isaiah Simmons betrafen, dazu unten mehr). Insgesamt erneut eine herausragende Leistung der Defense als Ganzes, die mit Ausnahme des Palmetto Bowls gegen den Rivalen South Carolina in den letzten 9 Saisonspielen schlicht kaum relevante Touchdowns zugelassen hat: Man muss sich das noch einmal in Ruhe vor Augen führen:

@ Wake Forest: 0 TDs
vs. NC State: 1 TD (4th quarter beim Stand von 31-0)
@ Florida State: 1 TD (late 4th quarter beim Stand von 59-3)
vs. Louisville: 1 TD (4th quarter beim Stand von 70-9, der andere war ein Kick Return-TD)
@ Boston College: 0 TDs (lediglich ein Punt Return-TD)
vs. Duke: 0 TDs
vs. Pitt: 1 TD (nach Panthers Drive Start an Clemsons 39 Yard-Line)
vs. Notre Dame: 0 TDs

Die ACC ist möglicherweise die aktuell schwächste Power 5-Conference, aber solche Zahlen sind in heutiger Zeit normalerweise nicht mehr möglich.

Alabama hatte auf dem Papier etwas mehr Mühe, doch gibt der Endstand von 45-34 nicht ganz wieder, dass der Sieg der Tide letztlich nie wirklich in Gefahr war. Tua Tagovailoa und seine Offense starteten wie die Feuerwehr und verwandelten ihre ersten vier Drives jeweils zu Touchdowns. Ähnlich stark startete die Defense, die die #1 Offense der Sooners in den ersten drei Drives zu insgesamt 24 Yards hielt. NT Quinnen Williams zerstörte die so gute interior Line der Sooners, und QB Kyler Murray stand gegen überraschend aggressiv agierende OLBs unter Dauerdruck. Die Running Backs bekamen wenig Platz, wurden meiner Ansicht nach zunächst auch viel zu wenig (und zu unkreativ) eingesetzt.

Und obwohl Alabamas Offense mit wenigen Ausnahmen rund lief und wenig Probleme mit der Sooners Defense hatte, nahm OC Mike Locksley schöne In-Game-Adjustments vor. Ein Großteil der Alabama Passing Offense basiert auf so genannten Smash-Konzepten (hier genauer erklärt). Kurz und vereinfacht: Auf Tuas linker Seite wird der Outside CB durch eine high-low Routenkombination zu einer Entscheidung gezwungen. Die Routen beider Passempfänger orientieren sich tendenziell nach außen (oder zumindest nicht nach innen), um keine weiteren Defender einzubinden, also beispielsweise ein quick Out, Flat, Hook/Curl und quasi darüber eine tiefere Route (Corner, deep Out, deep Curl, evtl. Go). Für Tua ist das wie geschaffen, nicht nur weil er ein Linkshänder ist, sondern auch, weil er im mentalen Processing so unfassbar schnell ist, dass er die Reads (oftmals schon Pre-Snap) in Nullkommanix abklappern kann. Je nach Reaktion des CBs wird der Ball auf die kurze oder die tiefere Route gefeuert. Auf der rechten Seite werden auf zwei verschiedenen Feldebenen nach innen gehende Route gelaufen (etwa ein Slant und ein Dig/In), so dass dem QB, wenn links (etwa durch einen günstig positionierten Safety) nichts frei ist und er seinen Körper und Blick wieder gen Mitte/rechts orientiert, die anderen beiden Receiver quasi nacheinander in den Blick laufen. Einfach, aber enorm effizient. Man kann diese Formationen beliebig variieren. Hier läuft aus einer tight Formation der innere Receiver die Corner Route, der äußere bewegt sich nach innen, man erwischt die Sooners in Man Coverage, dadurch ist RB Josh Jacobs in der Flat völlig frei (auf der anderen Seite wird wieder der kurze Dig gelaufen, der Offset TE Irv Smith bleibt zum Blocken drin):

Die Sooners spielten nun aber wie erwartet auch viel softe Cover 4, um Big Plays des extrem schnellen WR Corps zu verhindern. Damit standen die Safeties tiefer und teilweise näher zur Sideline (gerade bei 2×2 Formationen, also jeweils zwei Passempfängern auf jeder Seite). Obwohl die Alabama Offense dennoch gut funktionierte (gerade aus tight Formations wie oben), erkannte Locksley die Lücken in der Mitte und callte vermehrt Slants als primary Reads (oft isoliert auf seiner linken Seite). Damit kamen die DBs bei einer tendenziell outside-orientierten Leverage überhaupt nicht zurecht (beide Plays unten; beim ersten sieht man auch gut, wie tief teilweise die Safeties standen):

Damit konnte Alabama alle Comeback-Hoffnungen, die die Sooners Offense um einen in der zweiten Halbzeit groß aufspielenden Kyler Murray mehrfach kurz entfachte, souverän ins Leere laufen lassen. Oklahoma fehlte schmerzlich ein fitter WR Hollywood Brown, der aufgrund seiner Knöchelverletzung komplett ineffektiv war (0 Catches) und später mehr und mehr durch Backups ersetzt wurde. Zwar resultierte ein nicht unerheblicher Teil des offensiven Outputs der Sooners (34 Punkte, 308 Pass Yards, 163 Rush Yards) aus den dual-threat Skills von Murray, die Clemsons QB Lawrence nicht mitbringt, die eine oder andere Lücke in der Passverteidigung werden sich die Tigers dennoch etwas genauer anschauen. Gerade WR DeeDee Lamb brachte Tide true Fr. CB Patrick Surtain in Schwierigkeiten bei Comebacks, Backshoulders und ähnlichen Sideline-Throws, wie ich es in der hervorragenden Debütsaison von Surtain so noch nicht erlebt habe. Ein Rezept?

Doch schauen wir uns zunächst die andere Seite an:

Tide Offense vs. Tigers Defense: Wie kann DC Brent Venables Tua und seinen explosiven Angriff stoppen?

Zunächst ein paar Worte zu den grundlegenden Tendenzen der Clemson Defenses: Seit einigen Jahren präferiert Venables eine Base 4-3 Over Aufstellung. Over bedeutet dabei einen Shift der D-Line in Richtung Strong Side der Offensivformation. Wie man erwarten könnte, ist eine solche Defense tendenziell effizient gegen den Lauf (allein schon, weil auch ein zusätzlicher Blocker der Offense, meist der Tight End, sich einem D-Liner (dem Strongside DE) gegenübersieht (der meist an der äußeren Schulter des TEs aufgestellt ist). In der Laufverteidigung besteht die Hauptaufgabe der DEs darin, die Edges zu setten (also zu kontrollieren). Innen wird one-gap gespielt, sprich: Die DTs und teilweise die Linebackers schießen durch ihre Gaps ins Backfield. Gewinnt die D-Line ihre Matchups, muss der Runner oftmals schon kurz nach dem Handoff die anvisierte Richtung oder sein Gap adjusten, was Zeit und Schwung kostet und zu einigen Tackles im Backfield führen kann. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Offense muss auf dominante D-Liner notfalls mit double-teams (also meist zwei O-Liner) reagieren, was die Gaps noch anfälliger für die attackierenden (und nicht abwartenden) Linebacker macht.
Das spannende bei Clemsons 4-3 Over sind vor allem die Linebacker dahinter (die recht massiert stehen). In der Mitte hat Venables meist einen klassischen Run Stopper (zuvor Ben Boulware, nun Tre Lamar), doch die beiden OLBs könnten fast als überdimensionierte Safeties durchgehen. Kendall Joseph und Isaiah Simmons, der erst vom Safety zum OLB umgeschult wurde, erfüllen seine Präferenzen allerdings hervorragend. Beide haben Nachteile in Größe und Power, können hinter dieser dominanten Line aber ihre Athletik ausspielen – und sind zudem sehr gute Cover-Linebacker, auch in Man – falls eben doch gepasst werden sollte. Idealbild dieses OLB-Typs ist gewissermaßen der letztjährige Starter Dorian O’Daniel, in der 2018er Draft ein 3rd round pick der Chiefs: Spielte bei Clemson mit unter 220 Pfund, bestach in Coverage (Man & Zone), unter anderem mit zwei Pick-Sixes letzte Saison.

Entgegen landläufiger Annahmen ist die Defense jedoch nicht grundsätzlich undersized, da einer der Safeties, Tanner Muse, beinahe LB-Maße mitbringt. Die angegebenen Zahlen sind mit Vorsicht zu genießen, taugen jedoch zumindest als Indiz: Simmons, Joseph und Muse sind alle mit dem gleichen Gewicht (225 Pounds) angegeben und auch der andere Safety K’Von Wallace bringt 210 Pounds auf die Waage.
Das bedeutet: Man kann zum einen in der Coverage variabel auf das Play reagieren. So braucht es keine pre-Snap designierte Coverage-Responsibility für den gegnerischen RB (nicht mal in Man Coverage), sondern er kann von dem jeweiligen OLB auf der Seite übernommen werden, auf der er seine Route läuft (das so genannte 2-on-1 concept). Der andere OLB kann sich dann auf mögliche short middle routes fokussieren, als QB Spy fungieren o.ä.
Zum anderen sind kreative Formationen möglich, weil SS und die beiden OLBs im Prinzip austauschbar sind: beispielsweise Coverage Disguises, in denen sich der SS in die Box bewegt (also single-high Safety angezeigt wird), aber mit dem Snap von einem der beiden OLB als zweiter tiefer Safety ersetzt wird. Solche Kniffe führen gerne mal zu Interceptions oder PBUs, weil der QB mit einem weiteren tiefen Defender nicht rechnet.
Im Netz habe ich leider nicht viele passende Schnipsel zur Illustration gefunden. Hier ein ansatzweise gutes Beispiel:

Cover 3, SS Muse (#19) übernimmt post-Snap quasi eine ILB-Position, OLB Simmons (#11) orientiert sich nach außen Richtung Flat Zone, nimmt damit zumindest einige Optionen auf den outside WR, zugleich inside/outside Coverage des Slot WRs mit dem nach außen strebenden MLB – Pick 6. Achtet mal auf die kontrollierten Slide Steps von Simmons, das ist Safety-Beweglichkeit. Mit solch variabel einsetzbaren Hybriden hinter einer dominierenden Front, die die O-Liner größtenteils bindet, ist natürlich sehr viel möglich.
Die Clemson Secondary ist auch ansonsten recht variabel ausgerichtet. Für einen DC wie Venables, der zunächst das gegnerische Laufspiel unterdrücken will, sind Cover 3-Varianten natürlich unerlässlich, aber in den Ausschnitten, die ich mir fürs Finale nochmal angeschaut habe, fand man ebenso Cover 4 und eine Menge Cover 1 mit Man Coverage der CBs. Berechenbar sieht anders aus.

Warum aber nun dieses spieltaktische Rumgenerde?

Ganz einfach: Da Clemsons Defense bärenstark gegen den Lauf ist, wird Alabamas OC Locksley sicherlich noch einmal mehr als üblich Fokus auf das Passspiel setzen – oder zumindest die Tigers im Unklaren lassen, indem er möglichst viele Optionen einbaut. Ich erwarte wesentlich mehr Spielzeit für RB Josh Jacobs, weil er der gefährlichste Receiver (s. Ausschnitt oben) und am variabelsten einsetzbare Runner ist, zu Ungunsten vom physischen, aber eher eindimensionalen Najee Harris (der eventuell am Ende mehr Einsätze erhalten könnte, wenn eine müde Defense noch ordentlich Punishment erhalten soll).
Natürlich hängt zunächst alles an den Trenches. Alabamas O-Line ist gerade auf der rechten Seite (RT Jedrick Wills) ein wenig anfällig (was die calling card für RDE Austin Bryant oder seinen extrem talentierten Ersatz Fr. DE Xavier Thomas wäre). Doch netterweise (auch für Draftniks) treffen voraussichtlich die stärksten Alabama O-Liner auf die Superstars der Clemson D-Line: C Ross Pierschbacher gegen DT Christian Wilkins (der sich in Abwesenheit von NT Dexter Lawrence öfter mal auf die 1-tech Position begeben wird) und natürlich Alabamas technisch hochversierter OT Jonah Williams gegen DE Clelin Ferrell. Durch Lawrences Ausfall wird erneut Top Backup DT Albert Huggins mehr Spielzeit erhalten, was Nachteile in Sachen double-teams, aber Vorteile im inside Passrush bringen dürfte. Huggins ist eben nicht der Space-Eater wie Lawrence. Grundsätzlich dürfte Venables weiterhin viel in der Line rotieren. Er verzichtet bei einem solchen Talentüberfluss konsequenterweise auf größere Mengen Blitzes, da die Line in der Regel genug Pressure verursacht.

Was aber tun gegen dieses mörderisch schnelle und hochtalentierte Receiving Corps, in dem neben open field wizard Jerry Jeudy, Henry Ruggs mit seiner superben Körperkontrolle, Mega Speedster Jaylen Waddle und dem athletischen Receiving TE Irv Smith nun auch DeVonta Smith wieder voll einsatzbereit ist und die Sooners DBs mehrfach fürchterlich verbrannte? Ich vermute, dass Venables zunächst die Yards after Catch-Gefahr minimieren will, die aufgrund der angesprochenen Geschwindigkeit der Receiver und Tuas fantastischem Ball Placement größer ausfällt als bei vielleicht jeder anderen Offense des Landes. Ich vermute, dass er den erfolgreichen Slant Routes der Tide dadurch begegnet, dass er die beiden OLBs öfter post-Snap in die Flat Zones bewegt, um die Throwing Lanes zu verkleinern. Nur: Was tun mit TE Smith? Bin gespannt, ob er SS Muse damit beauftragt oder OLB Simmons, der mir in Coverage fast den besseren Eindruck machte. Auf Simmons könnte man eh etwas genauer achten, er stellt die Sorte OLB/S-Hybrid dar, die in der NFL gerade sehr gefragt ist. Dennoch könnte Smith ein ähnliches Matchup-Problem darstellen wie sein Vorgänger O.J. Howard in den ersten beiden National Championship Games zwischen diesen Teams.
Zieht er den SS nach vorne (und keinen OLB dabei nach hinten), kann er natürlich keine Cover 4 spielen und müsste entweder in Cover 3 oder Man Coverage seinen beiden CBs A.J. Terrell und Trayvon Mullen vertrauen, die Tide WRs zumindest deep zu kontrollieren. Mullen gilt als verlockender NFL Prospect, ihm geht bei aller Länge aber eventuell ein wenig die nötige short-area Quickness und der long Speed ab? Wir werden sehen. Bei dieser Rechnung sollte man allerdings erneut die D-Line nicht vergessen, die den Job des Backfields in den letzten Jahren enorm erleichtert hat. Ganz so lang muss man den gegnerischen Receiver in der Regel eben nicht decken. Allerdings wird Tua aufgrund seiner Beweglichkeit wohl auch das eine oder andere Mal dem Rush entwischen. Was dann passiert, könnte durchaus entscheidend sein…

Key Matchups:

Tide RB Josh Jacobs (oder Damien Harris) vs. Tigers MLB Tre Lamar

Tide C Ross Pierschbacher vs. Tigers DT Christian Wilkins

Versucht Locksley doch wider Erwarten den Run zu etablieren, werden insbesondere diese beiden Matchups im Fokus stehen.

Tide TE Irv Smith vs. Tigers OLB Isaiah Simmons

Tide RB Josh Jacobs (Passing) vs. Tigers OLB Isaiah Simmons (oder Kendall Joseph)

Welches der beiden genannten Matchups wird Simmons‘ Hauptaufgabe sein? Joseph ist überdurchschnittlich in Coverage, kommt jedoch nicht an Simmons heran. Daher Joseph eher als Chase & Hit-OLB hinter der Line?

Tide OT Jonah Williams vs. Tigers DE Clelin Ferrell

Tide WR Jerry Jeudy vs. Tigers CB Trayvon Mullen

Locksley wird hier mitunter stark rotieren, so dass nicht unbedingt Jeudy outside gegen Mullen spielen muss. Der Flow des Spiels und die Matchups bestimmen momentan eher, welcher der Tide WR besonders gefeaturet wird.

 

Tigers Offense vs. Tide Defense: Nick Saban gegen einen true Freshman QB – ein gefundenes Fressen?

Ob erstaunlich oder nicht (hängt von der eingenommenen Perspektive ab), aber die grundsätzlichen Ausrichtungen in Offense und Defense sind bei beiden Teams gar nicht mal so unähnlich. Clemson und Alabama unter Tua setzen auf eine Spread Offense, und die Defenses haben einige ähnliche Tendenzen und Präferenzen, obwohl sie eine unterschiedliche Grundaufstellung haben.
HC Nick Saban und sein neuer DC Tosh Lupoi (der letztlich nur Assistent Sabans für die defensive Strategie ist) setzen auf ihre 3-4 Defense mit einer grundlegend für College-Verhältnisse schweren D-Line und einem recht typischen 4er Linebacker Corps (meist einer der ILBs variabler und eventuell leicht undersized, ein echter Passrush OLB und ein kräftiger Edge Setter/run stopping OLB). In der Coverage lassen sich ähnliche Tendenzen erkennen: Saban ist Vertreter einer Cover 3 und hat dort viele kleine Wrinkles und Variationen eingebaut.
In kurz und etwas verkürzt: Grundsätzlich präferiert er eben den single-high Safety, weil er somit den anderen Safety in die Nähe der Box stellen kann und einen der Linebacker damit entlastet, der nicht gleichzeitig den Slot-Spieler und sein Gap abdecken kann (und hier eventuell auf eine RPO reagieren muss). Bei Passing Downs hat er mit einem Safety auf der einen Seite der Formation und dem so genannten STAR-Player auf der anderen Seite zwei Overhang Defender, die sowohl bei Outside Runs und schnelle horizontale Pässe eingreifen können, aber auch je nach Bedarf Man Coverage gegen die Slot WRs spielen können oder als QB Spy eingesetzt werden (so dies keiner der übrig gebliebenen drei Linebacker tut). Saban präferiert eine volle Box und möglichst viele Spieler in der Nähe der Line of Scrimmage vor allem aus zwei Gründen: zum einen sind die Zone Reads der heutigen Spread Offenses so besser zu verteidigen, zum anderen hat er gegen die klassischen Spread Offense Seam Routes der Slot WRs in die Nahtstellen der Zonenverteidigung auf beiden Seiten einen weiteren Spieler zur Verfügung. Zudem gibt er so seinem Passrush zumindest auf dem Papier eine halbe Sekunde mehr Zeit – oder einen Mann mehr, ohne dass auf den Slot als Hot Route zurückgegriffen werden kann.
Saban hat innerhalb dieser Coverage-Grundzüge (er nennt sie Rip/Liz) eine kleine eigene Welt erschaffen mit unendlichen Variationsmöglichkeiten. So können SS und Star je nach Route des WRs als Man- oder Zone-Defender fungieren, oder der Safety positioniert sich mittig (auf Höhe von A- oder B-Gap) und einer der LBs nimmt die kurze Zone. Gerne lässt er auch eine Coverage Disguise spielen, in der erst zwei tiefe Safeties angezeigt werden, und einer mit dem Snap nach vorne schießt und ein ganz bestimmtes Gap attackiert oder vor eine zuvor bewusst freigelassene Zone cuttet (die pre-Snap eventuell vom QB auserkoren wurde). Oder der nach vorne kommende Safety übernimmt die Coverage des aus dem Backfield kommenden RBs, der frei scheint, weil sich der designierte OLB woanders hinbewegt. Oder, oder, oder… (wer sich damit eingehender beschäftigen möchte: Klick).
Die Outside Cornerbacks spielen zwar offiziell Zone und verteidigen ihr äußeres Drittel, doch sind ihre Verantwortlichkeiten nahe an Man Coverage: Außer, wenn der Receiver direkt nach innen zieht, wird er downfield in der Regel in Manndeckung genommen (auch bei tieferen Ins etc.). Wenn Sabans defensiver Gameplan nicht aufgeht, ist er dafür bekannt, in der zweiten Hälfte konsequent auf Cover 1 Man zu wechseln, also CBs und FS eine große Menge Verantwortung aufzuladen. Sicherlich risikoreich, dafür hat er vorne einen Mann mehr zur Verfügung.

Diese Defense hat einige neuralgische Positionen: Hinten ist es vor allem der Centerfielder Safety, der meistens keinen Nebenmann hat und daher viel Platz abdecken muss (egal ob in C3 oder C1). Diese Saison hat Saban hier einen echten Volltreffer gelandet mit S Deionte Thompson, der aufgrund seiner Schnelligkeit, lateral Agility und Instinkte eine riesige Fläche abdecken kann, gute Ball Skills aufweist – und eben auch ein starker Tackler ist, so dass man die beiden Safety-Positionen gerne mal überraschend alternieren kann (und so den Safety auf die andere Seite der Formation nach vorne schickt).
Der zweite Safety muss eine hohe Flexibilität mitbringen: Box Safety, ab und an tiefer Safety (auch Saban spielt natürlich je nach Situation tiefe Cover 4 o.ä.), Blitzer, Man Coverage gegen den Slot etc. Die letzten Saisons hatte er mit Minkah Fitzpatrick hier die Idealbesetzung, in diesem Jahr blieb der Strong Safety (wie auch der STAR) eine Schwachstelle der Defense. Doch in den letzten Spielen hat So. DB Xavier McKinney einen großen Sprung gemacht. Doch wird ihm wirklich zugetraut, den Alabama Killer, Clemsons ewigen Slot WR Hunter Renfrow (vier TDs in den beiden National Championship Games!), zu kontrollieren oder wo wird Saban ihn einsetzen?

Trotz der sehr guten Statistiken ist Alabamas Defense für mich nicht ohne Lücken und hat gerade in der Secondary einige Plays mehr als üblich abgegeben. Nach einigen Spielen entschied sich Saban dann, den hochgehandelten true Fr. CB Patrick Surtain starten zu lassen, was eine deutliche Verbesserung der Unit als Ganzes zur Folge hatte. Im Halbfinale hatte er mit diversen Sideline Passes gegen WR Lamb wie erwähnt große Probleme. Nun kommen mit Tee Higgins und Justyn Ross physisch noch einmal ganz andere Challenges. Ist er denen gewachsen?
Dass die Defense keine größeren Schwierigkeiten bekam, hängt vor allem mit NT Quinnen Williams zusammen. Ich kann ehrlich gesagt kaum in Worte fassen, was für ein beinahe transzendentaler Spieler er ist. Nachdem die letzten Jahre der NT mit klassischen schweren Run Stuffern (Jarran Reed, Da’Ron Payne) besetzt wurde, die vor allem double Teams aufnehmen sollten, sicherte sich 2018 Sophomore Williams mit seinen unter 300 Pounds den Posten. Was er dann diese Saison zeigte, war schlicht sensationell: die beste DT-Handarbeit seit langem, eine enorme Quickness aus dem 1st step, aber auch lateral, ein hervorragender Motor, kaum aus dem Backfield fernzuhalten, aufgrund seiner hervorragenden Leverage und unterschätzten Power eben selbst bei Run Downs und gegen double Teams dominant. Williams ist der Grund, warum die leichten Probleme der Tide im Passrush nie so wirklich zur Geltung kamen. Mit Williams in der Mitte (oder mittlerweile ab und zu von außen bei obvious passing Downs) braucht man keine extra Blitz Packages für inside Pressure – denn die ist verlässlich sowieso da. Im Finale könnte es noch mehr auf ihn ankommen, da der beste OLB-Passrusher Christian Miller aufgrund einer Hamstring-Verletzung sehr fraglich ist. Gut möglich, dass der andere OLB Anfernee Jennings, der verschiedene Zuständigkeiten hat, bei einem Ausfall Millers öfter gen QB geschickt wird.

Ein Ausfall Millers könnte auch anderweitig unschöne Konsequenzen für Alabama haben, wenn wir einen genaueren Blick auf Clemsons Offense werfen. Es ist anzunehmen, dass das Inside Zone Running Game aufgrund von Quinnen und den beiden hervorragenden ILBs dahinter, Dylan Moses und Mack Wilson, nicht wie gewünscht zur Geltung kommen wird. Notre Dame hat im Halbfinale bereits vorgemacht, wie man dieses über weite Strecken ausschalten kann. Clemsons C Justin Falcinelli ist kein Schlechter, doch werden er und seine beiden OGs gegen Williams voraussichtlich unterlegen sein. Wie kommen die Rush Yards gegen Alabama nun aber zustande (121 Yards pro Spiel, ein guter, wenngleich bei weitem nicht überragender Wert)? Vor allem durch Big Plays bei Outside Runs. Und genau hier liegt auch eine große Stärke vom fantastischen Tigers RB Travis Etienne. Kriegen die Tigers outside Zone etabliert und können die Edge Defender (insb. den jeweiligen DT Isaiah Buggs bzw. Raekwon Davis sowie OLB Jennings) mit zwei O-Linern okkupieren, könnte Etienne seine hervorragenden one cut & go-Skills ausspielen.
Doch machen wir uns nichts vor: Wenn Clemson das Spiel gewinnen will, wird dies in der Offense zuvorderst übers Passing Game funktionieren. QB Trevor Lawrence wird man sicherlich nicht mit einem dual-threat QB verwechseln, sein Movement in der Pocket ist für einen true Freshman allerdings recht gut entwickelt. Dennoch benötigt er sicherlich eher als Tua eine funktionierende Pocket. Aufgrund von Williams‘ Präsenz in der Mitte wird HC Dabo Swinney ihn jedoch sicherlich auch auf den einen oder anderen Rollout schicken. LT Mitch Hyatt wird gefragt sein, keinen outside Rush durchzulassen. Hyatt ist solide, hat aber Probleme mit Speedrushern (die Alabama nicht in der Form aufbieten kann, am ehesten wohl noch der angeschlagene Miller).
Wesentlich besser als up-front sehen die Matchups der WRs aus. Tee Higgins wird mit seiner Größe, Athletik und Physis CB Surtain alles abverlangen. Justyn Ross ist für mich der vielleicht talentierteste true Fr. WR (noch vor Jaylen Waddle). Mit seiner Size-Speed-Kombination wird er auf der anderen Seite für Furore sorgen. Aber Vorsicht: Ross wird gerne mal im Slot bzw. innen eingesetzt, wo er gegen weniger talentierte DBs (kleine Nickelbacks oder unbeweglichere Safeties) gerade bei tiefen Routen kaum zu stoppen ist. Ich bin sehr gespannt, wie Saban auf „Ross im Slot“ reagieren wird. Und wie gesagt: Im Slot bleibt weiterhin auch der quicke Hunter Renfrow mit seinen nuancierten Footwork & Routes zu beachten, das weiß Saban besser als vielleicht jeder andere Coach.
Das entscheidende Duell wird daher wohl Saban vs. Lawrence lauten. Kriegt der alte Fuchs den hochtalentierten, aber natürlich immer noch nicht sehr erfahrenen Quarterback zu Fehlern gezwungen? Instinktiv gehe ich eher davon aus, dass Saban zunächst seine Cover 3 mit endlosen Varianten und Disguises auf Lawrence ansetzt und ihn nicht gleich mit Blitzen überlädt. Es würde eher zu Saban passen, erst einmal die stetige Execution zu testen, bevor er zu rabiateren Mitteln greift. Doch wer weiß, vielleicht hat er ja eine Lücke in der Protection erkannt, in die er sofort stechen will. Andererseits muss Lawrence in jedem Pass Play über mehr als ein paar Yards präsent haben, wo sich S Thompson aufhält, da der auch bei Sideline Passes an mehr Bälle kommt als vielleicht jeder andere Safety des Landes.
Kurz gesagt: An Hochklassigkeit ist dieses Finale auf beiden Seiten kaum zu überbieten – im Coaching wie vom Talent auf dem Rasen.

Key Matchups:

Tigers C Justin Falcinelli vs. Tide NT Quinnen Williams

Hier wäre schon von einem Erfolg zu sprechen, wenn Williams nur alle paar Drives mal ein wichtiges Play gelingt.

Tigers RB Travis Etienne vs. Tide ILB Mack Wilson (und OLB Anfernee Jennings bei Outside Runs)

Der Teil in Klammern könnte gar noch wichtiger sein. Kann Etienne Outside Zone laufen? Bekommt er eventuell noch weitere Bälle für Plays über außen (Toss Sweeps, Swing Passes, inverted Veer)?

Tigers QB Trevor Lawrence vs. Tide S Deionte Thompson

Tigers WR Tee Higgins vs. Tide CB Patrick Surtain

Vielleicht das entscheidende Duell auf dieser Seite des Balles. Higgins kann natürlich auch mal durch Ross ersetzt werden.

Tigers Slot WR Hunter Renfrow vs. Tide S Xavier McKinney (oder STAR Shyheim Carter)

Tigers LT Mitch Hyatt vs. Tide OLB Anfernee Jennings

Dieses Duell vermute ich zumindest, sollte Christian Miller ausfallen. Möglicherweise bleibt Jennings auch primär auf seiner angestammten Seite als LOLB und man stellt DT Isaiah Buggs, der diese Saison im Passrush überraschte, gegen Hyatt.

Unvermeidlich: Special Teams

Kommen wir der Vollständigkeit halber noch zu einem weniger hochklassigen Bereich. Beide Special Teams gehören sicherlich nicht zu den besten des Landes. Bei Alabama gehört das in Sachen Kicking Game zum guten Ton, Clemson stand dem in wenig nach. Beide haben kein gutes Punting Game. Bei den Tigers ist K Greg Huegel auf kurze Distanzen recht zuverlässig, Tide K Joseph Bulovas ein eher unsicherer Kandidat.
Alabama hat mit Josh Jacobs als Kick Returner und Jaylen Waddle als Punt Returner gefährliche Offense-Waffen im Return Game, allerdings ist Clemsons Kick Coverage statistisch ihre beste ST-Unit. In einem engen Spiel könnte mal wieder irgendein Special Teams-Play den Ausschlag geben – in welche Richtung, ist in diesem auf beiden Seiten wackligen Bereich schwer vorherzusagen.

Fazit: Alabama startete bei den Buchmachern als 9 Punkte-Favorit, mittlerweile ist die Line auf 4,5 gesunken – und das wohlgemerkt vollkommen zurecht. Für mich sind die Tide keinesfalls der klare Favorit, dazu muss man insbesondere Clemsons Defensive Front viel zu ernst nehmen. Die Tide hat in ihrer Defense wiederum leichte Schwächen gegen den Pass und lässt erstaunlich viele so genannte „explosive Plays“ zu. Hier muss HC Swinney ansetzen und das Spiel in die Hände von Trevor Lawrence geben. Ein Tipp fällt mir wirklich nicht leicht. Doch muss ich im Ernstfall doch Saban den Vertrauensvorschuss zubilligen, den true Freshman schematisch ein paar Mal vielleicht so zu verwirren, dass ein Big Play der Defensive daraus resultiert. Von daher: kleiner Vorteil Alabama in einem Spiel, bei dem ich weder einen Low Scorer noch einen Shootout erwarte. Es ist angerichtet!

 

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